Energiewende

K l i m a s c h u t z   u n d   E n e r g i e w e n d e

 

Mein Ziel:

Die Energiewende sofort umsetzen – wir brauchen eine aggressive Umsetzungsstrategie!

 

In dem langen heißen Sommer 2018 haben wir als Stuttgarter Bürger die Folgen des Klimawandels und die Gefahr einer „Heisszeit“ (Schellnhuber) extrem erlebt!


Mit dieser Erfahrung sprach der dringende Appell des Weltklimarats nur das aus, was wir dachten: wir dürfen die 2 Grad Klimaerwärmung nicht hinnehmen – die nach deren Berechnungen auf uns zukommen – sondern müssen  jetzt  handeln. Andernfalls wird der Klimawandel zur Armutsfalle dieses Jahrhunderts, mit extremen Wetterereignissen, Überschwemmungen, mit Bränden wie in Kalifornien und mit einer unvorstellbaren Zahl von Armutsflüchtlingen. Auch Nina Scheer startete einen Aufruf „für eine beschleunigte Energiewende mit Kohleausstieg bis 2030“: Wenn wir jetzt handeln, dann ist bis 2030 der Umstieg auf 100 % erneuerbare Energien möglich. Anfang 2019 legte die Kohlekommission ihren Abschlussbericht vor, mit 2030 als Frist für den Ausstieg aus den fossilen Energien und mit verbindlichen Maßnahmen.


Wir in Stuttgart fragen uns: wann handelt der Gemeinderat endlich?

Was hindert uns? Denn wenn wir hier in Stuttgart alles tun, was wir nur können, dann schaffen wir damit doch auch die Voraussetzungen für vieles andere – für unsere Gesundheit, für neue Arbeitsplätze, und für eine zukunftsfähige Wirtschaft.


Unsere Forderungen für Stuttgart:


  • Photovoltaik sofort ausbauen
    Wir setzen uns dafür ein, vorrangig auf allen geeigneten Dächern Photovoltaik zu installieren, beginnend bei den öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Kliniken

 

  • Lösungen für ganze Quartiere entwickeln
    ist ökonomisch und ökologisch viel sinnvoller, als ein Einzelgebäude nach dem anderen zu sanieren ist gut, Quartierslösungen sind besser – wir haben Konzepte für die Planung und für die Beteiligung der Bürger

 

  • Die Stadtwerke sind Motor der Energiewende
    und dafür müssen wir sie finanziell und personell stärken – und mit der energie-wirtschaftlichen Abteilung des Umweltamts verknüpfen. Gemeinsam schaffen sie es!


Das sind die nächsten Schritte

Der Gemeinderat muss schnell wichtige Entscheidungen treffen, um den Weg freizumachen für diese Veränderungen! Wir brauchen einen verbindlichen Rahmen, damit wir in jedem Stadtteil Pläne entwickeln können, über transparente Abstimmungen, zusammen mit allen Beteiligten – mit den Gebäudebesitzern, den Mietern, den Gewerbetreibenden und den Unternehmen. So können die örtlich vorhandenen Energie- und Wärmequellen zusammengeführt werden (vor allem Photovoltaik, aber auch Fernwärme und in der Industriestadt Stuttgart viel industrielle Abwärme). Dazu brauchen wir dezentrale Speichersysteme, für die eigene Stromversorgung im Stadtteil - und für die E-Mobilität. Verkehrswende und Energiewende hängen eng zusammen – und sie müssen von den Bürgern mit vorangetrieben und mitgestaltet werden!

 

Kleine Anfänge 

Wo öffentliche Gebäude größere Anlagen für Photovoltaik oder Kraftwärme-Koppelungs installieren können, geben diese über contracting Wärme und Energie an die benachbarten Gebäude ab und bilden mit diesen Nachbargebäuden erste kleine Netze im Stadtteil, und an diesen können weitere ansetzen.